"Mies van der Rohe - Aufbruch in die Moderne in Guben/Gubin"

Collage Wiedemann
Am 15. Mai 2022, dem Internationalen Museumstag, der auch in diesem Jahr deutschlandweit mit besonderen Aktivitäten in Museen begangen wird,
präsentieren wir am Standort des Stadt- und Industriemuseums die deutsch-polnische Sonderausstellung unter dem Titel: „Mies van der Rohe - Aufbruch in die Moderne in Guben/Gubin."

Es ist eine in Kooperation mit dem Berliner Fotografen Lars Wiedemann und unter Beteiligung des polnischen Vereins „Freunde des Gubiner Landes“ entstandene Sonderausstellung. Gefördert wurde diese von der Euroregion Spree-Neiße Bober.  Guben und Gubin sind seit vielen Jahren Partnerstädte, die ihre nachbarschaftlichen Beziehungen auch auf dem Gebiet der Kunst- und Kulturhistorie pflegen. Die Eurostadt Guben/Gubin erzählt u.a. auch über eine eigene Architektur, die Anfang des 20. Jahrhunderts auch durch den Bauhausstil geprägt war. Ludwig Mies van der Rohe errichtete im heutigen Gubin sein Erstlingswerk. Er entwarf und baute hier am Neißehang ein Wohnhaus mit einem dazugehörigen Garten. Mit diesem Bau skizzierte er seinen Stil für das neue Bauen und begab sich in die Reihen seiner Vorgänger, der Bauhausdirektoren: Walter Gropius und Hannes Meyer.    

Aufgrund starker Beschädigungen durch den Zweiten Weltkrieg wurde das Wohnhaus nach Kriegsende nicht wiederaufgebaut. Die Reste des Kellers wurden zugeschüttet und sind heute das Fundament für die Planungen des Wiederaufbaus des wegweisenden Gebäudes. Inhalt unserer Sonderausstellung sind historische und aktuelle Fotografien, die im Kontext zu Exponaten und begleitenden Texten in deutscher und in polnischer Sprache stehen. Dabei begeben wir uns auf die Spuren des letzten Bauhausdirektors, berichten über den aktuellen Stand der Erkenntnisse der erst im Jahr 2021 durchgeführten Grabungen und zeigen Dokumentationen des aktuellen Forschungsstandes zum Wiederaufbau des grandiosen Bauwerkes. Im Rahmen der Ausstellungsdauer sind in den Sommermonaten Sonderveranstaltungen mit Fachvorträgen geplant, wobei hier auch die Gedanken und Meinungen der Bewohner der Doppelstadt zum Projekt des Wiederaufbaus aufgegriffen und zusammengefasst werden sollen. Für die Verständigung sorgen mehrere Sprachmittler.
Zu sehen ist die Ausstellung  im Zeitraum vom 15. Mai bis 4. September 2022 zu den regulären Öffnungszeiten des Museums.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

  

                                 Frderhinweis Euroregion

 

 

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